TrainOfHope Dortmund – ein ideologischer Geisterzug!

Seit Wochen dominiert das Thema „Flüchtlinge“ die Medienberichterstattung. Die Kommunen in NRW haben zur Zeit alle Hände voll zu tun, um die Unterbringung und Versorgung der ankommenden Menschen zu organisieren.
Viele ehrenamtliche Helfer kompensieren dabei mit vollem Einsatz die Defizite, die Bund und Land gerade in der Bewältigung der Flüchtlingssituation unrühmlich unter Beweis stellen. Diese vielen Helfer zeigen, dass es eine Menge Hilfsbereitschaft in diesem Land gibt und das ist gut so.

Gar nicht gut ist jedoch, dass manche Leute der Meinung sind, das Schicksal von Flüchtlingen für ihre eigene Agenda missbrauchen zu müssen. Dabei rede ich nicht von den Rechtsextremen, die seit Wochen gegen Asylbewerber Stimmung machen und auch vor Gewalt und Terror nicht zurückschrecken. Ich rede von Leuten, die eine ganz andere Agenda verfolgen und dabei auch schon mal die vielen engagierten Helfer in den Unterkünften instrumentalisieren.

Sicherlich ist es nicht gerade geschmackvoll, wenn ein Zeitungsartikel über die Helfer im Dortmunder Keuning-Haus vom Redakteur mit dem leicht abgewandelten Motto der Bundeswehr überschrieben wird. Sehr entlarvend hingegen und genauso abstoßend ist der gezeigte Tweet von „TrainOfHope Dortmund“, in dem es heißt:

trainDoQuadrat
Ich bezweifle, dass die allermeisten Menschen, die zur Zeit in der Flüchtlingshilfe tätig sind, ihre Arbeit so verstanden wissen wollen. Mit der Sabotage an Land, Gesellschaft und politischem System haben sie nichts im Sinn. Genau dabei sollte man es belassen. Flüchtlinge sind Menschen, die Schutz und Hilfe brauchen, keine politischen Spielfiguren. Ebensowenig die aktiven Helfer, die aus Mitmenschlichkeit handeln. Die Vereinnahmung dieser Menschen für antideutsche Ideologie ist ekelhaft und keinen Deut besser als die kritisierte Überschrift.

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